A5: Schmuck, Bildende Kunst, Feine Antiquitäten, Militaria

 

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Position: 7003

Herrmann Lohrisch: Hausaltar mit zwei Flügeln, farbig gefasst, Hand geschnitzt, Eichenholz, 1946, Unikat, sehr gut.

Startpreis 1.200,00 €

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Eichenholz von Hand beschnitzt, die Flügel farbig gefasst in Öl auf Eichenholz, verso und in den Flügeln signiert und datiert "HL 1946". Zentral quadratische plastische Ausformung der Geburt Jesu im Stall mit singenden und musizierenden Engeln. Linker Flügel Darstellung von Menschen in moderner Kleidung - wohl der Stifter oder Hirten im heutigen Sinne. Rechter Flügel Darstellung der Anbetung der Weisen aus dem Morgenland. Darüber geschnitzte Eichenholzverzierung mit dem Stern von Bethlehem sowie zwei Engel das Siegeskreuz haltend. Bei geschlossenen Flügeln acht Felder mit Kreuzeszeichen sowie dem chursächsischen Wappen - ebenfalls von Hand geschnitzt, stilisiert dargestellt links gekreuzte Schwerter auf geteiltem Schild und rechts Rautenkranz auf stilisiertem schwarz/goldenen Schild. Auf massiven von Hand beschnitzten rechteckigem Sockel. Maße zentral 40 x 40 x 10 cm, Maße gesamt 40 x 87 x 10 cm, Breite aufgeklappt 80 cm, Spannungsriß. Unikat in sehr gutem Zustand!
Hermann Lohrisch (1922 Chemnitz - Zehlendorf 2015), dt. Holzbildhauer, wurde 1922 als eines von drei Kindern der Unternehmerin Margarete Kühn und des Architekten Arnold Lohrisch in Chemnitz geboren. Seine Patentante war Margarete Junge, die 1907 als erste Frau eine Anstellung an der Königlich-Sächsischen Kunstgewerbeschule Dresden als Lehrerin für die neu gegründete Frauenklasse erhielt. Die beiden Unternehmerinnen Margarete Wendt und Margarete Kühn, Gründerinnen der Firma Wendt & Kühn, studierten bei Margarete Junge und blieben ihrer Lehrerin ein Leben lang freundschaftlich verbunden.
Ab 1936 Ausbildung an der staatlichen Fachschule für Holzschnitzerei in Oberammergau, auf Anregung von Margarete Junge. Danach Studium an der Kunstgewerbeschule Dresden, u. a. die Fächer Architekturskulptur bei Rudolf Born und Zeichnen bei Walter Flemming. Ab 1946 auf der Augustusburg ansässig, Arbeit als freischaffender Bildhauer und Restaurator. Ab 1958 in Kleinmachnow als Denkmalpfleger und Restaurator. Zahlreiche Werke als Skulpturen und im kirchlichen Rahmen. [Quellen: Vollmer und Wikipedia]

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