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Versteigerung am Samstag, 25. Januar 2020 ab 10:00  | Vorgebote abgeben

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88

Position: 88

Musealer Teller mit Wappen deren von SEYDEWITZ / Teller aus dem SEYDEWITZ-Service. Meissen Porzellan um 1732.

Startpreis 1.800,00 €

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nicht verkauft

Porzellan. glasiert und staffiert. Tief gemuldeter Teller mit ansteigendem Rand über Standring. Im Spiegel das Wappen SEYDEWITZ: von zwei goldenen Löwen gehaltenes Wappen, die große Helmzier mit drei Heroldszeichen. Das Wappenschild gespalten, rechts auf goldenem Grund drei Mohrenköpfe; Die linke Hälfte schwarz. Auf purpurner Konsole aus Laub- und Bandlwerk. Weiterhin dekoriert mit gestreuten bunten "indianischen" Blumen und Insekten.
Dm. 22 cm, H. 3,5 cm. Teller aus der ersten Service-Lieferung an Seydewitz von 1732 anläßlich der Erhebung in den Reichsfreiherrenstand (1731) aufg. seiner Verdienste am kaiserlichen Hof.
Schwertermarke unterglasurblau für Königliche Porcelain Fabrique Meissen von 1728 - 1735, 1. Wahl, Ritz- und Pressnummern, sehr gut.
Das dargestellte Wappen des kursächsischen Hof- und Justizrats Graf August Friedrich von Seydewitz (1695-1775), welcher zeitweise Oberinspizient des Reichsgrafen von Brühl am sächsischen Hof war. Das Adelsgeschlecht Seydewitz entstammt dem Meißner Uradel. August Friedrich von Seydewitz, ab 1731 Freiherr von Seydewitz, ab 1743 Graf von Seydewitz (* 18. Januar 1696 in Pülswerda; † 19. Mai 1775 in Regensburg), war ein deutscher Hof- und Justitienrat sowie Geheimer Referendar, zuletzt wirklicher kaiserlicher Reichshofrat in Wien und Konkommissar in Regensburg.
Literatur: Vgl. Hoffmeister II, S. 530, Nr. 348 und S. 610, Nr. 23.
Vergleiche: Ein tiefgemuldeter Teller mit gleichem Dekor befindet sich in Düsseldorf in der Sammlung Dr. Ernst Schneider: Meissener Porzellan 1710 - 1810, Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum München, Rainer Rückert, München, 1966, Katalognummer 485.

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