Auktion Nr. 3

 

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Nachverkauf | Präsenzauktion
Position: 9506

Umfangreicher, seltener, gut erhaltener Nachlaß Clara Schumann: Briefe, Fotos, Postkarten, Tagebuchaufzeichnungen, Geige

Startpreis 6.000,00 €

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1) Photographie Robert Schumann, oval (11 x 8 cm) in Passepartout auf Pappe (19,5 x 14 cm), verso von Clara Schumann von Hand bezeichnet und datiert: „Der lieben Anna Henne dies Bildniß ihres ... von ihrer getreuen Clara Schumann, Frkf. d. 1 Ok. 91“ (Frankfurt/Main den 1. Oktober 1891). Anna Henne: *29. Juni 1837 Schneeberg, †22. Januar 1924 Dresden. Nichte Robert Schumanns. Ab 1881 mit dem Pädagogen Gustav Adolf Henne verheiratet. Zeitweilig Pflegemutter der Schumann-Kinder und Enkel.
2) Brief von Hand geschrieben von Clara Schumann an Anna Henne, ebenso vom 1. Oktober 1981.
3) Drei Seiten Tagebuchaufzeichnungen von Hand geschrieben von Clara Schumann: 13. Oktober bis 19. Oktober 1891.
4) Photographie Rosalie Rittner als Kinderportrait, verso bezeichnet „J. Herrmanstörfer in Nürnberg (Atelier im Wildbad)“. Rosalie Rittner, geborene Schumann, *29. Dezember 1829 Schneeberg, †18. Juni 1897 Nürnberg. Tochter von Robert Schumanns Bruder Carl aus seiner ersten Ehe mit Rosalie, geb. Illing, heiratete 1850 den Nürnberger Kaufmann Heinrich Rittner.
5) Photographie Rosalie Rittner als junge Frau, verso von Hand bezeichnet „Rosalie Rittner, geb. Schumann, Stiefschwester v. Anna Henne, geb. Schumann“ sowie Stempel „Photographie von Georg Schmidt, Nürnberg Burgstrasse“.
Dazu Umschlag für 4) und 5), dieser beschriftet von Hand „Rosalie Rittner, geb. Schumann“.
6) Postkarte (No 2046, Ansicht Bern Perspektive auf die Matte mit Schwelle) vom 10.4.1908 an Fräulein Käthe Henne, Oberloschwitz, Bautzner Str. 30, Dresden. Von Hand von S.v.Haytroff (?), gestempelt am 11.4.1908 in Basel.
7) Postkarte (Albula-Bahn, Tunnel nach Stuls mit Bergünerstein) aus Samaden vom 18.7.1908 an Fräulein Käthe Henne, Interlaken Ct. (Kanton) Bern, VILLA Schumann. Von Hand von M. u. E. Georg, gestempelt am 19.9.1908 in Samaden und am 20.7.1908 in Interlaken.
8) Postkarte aus Domburg (Seebad Niederlande) vom 19.6.1912 an Fräulein Käthe Henne, Oberloschwitz, Bautznerstraße, Dresden. Von Hand, Absender nicht aufgelöst.
9) Postkarte (Weihnachtsmann im Geschenk-beladenen Flugzeug und in Gold beschriftet „Frohe Weihnachten“). An Käthe Henne, datiert „Weihnachten 1927“ und von Hand geschrieben von „Marie und Eugenie“. Marie Schumann: *01. September 1841 Leipzig, †14. November 1929 Interlaken. Tochter Robert und Clara Schumanns. Pianistin und Klavierlehrerin. Stand nach dem Tod des Vaters ihrer Mutter auf den Konzertreisen wie im Haushalt zur Seite, ab 1880 Lehrtätigkeit am Frankfurter Konservatorium. Eugenie Schumann: *01. Dezember 1851 Düsseldorf, †25. September 1938 Bern. Tochter Robert und Clara Schumanns. Studierte Klavier an der Königlichen Hochschule für Musik in Berlin, unterrichtete am Frankfurter Konservatorium. 1892 Übersiedlung nach London und dort tätig als Klavierlehrerin. Lebensgefährtin der Sängerin Marie Fillunger.
10) Postkarte mit Relief Robert und Clara Schmann, ausgegeben zum 100. Geburtstag Clara Schumanns 13.9.1919. Geschrieben von der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau, aus Zwickaz, vom 6.3.1936. Von Hand geschrieben von M. Ker...(?) an Prof. Volger, Weißer Hirsch / Dresden, Bautzner Landstraße 64 bezüglich Terminabsprache.
11) Geige Clara Schumann, weitergeben an Anna Henne, zur Unterrichtung der Kinder und Enkel.

4/4-Violine in eigenwilliger Form, mit zwei Zetteln, Markneukirchen / Vogtland um 1800. Die Decke gefügt aus sehr engjähriger und gleichmäßig gewachsener Fichte. Der Boden aus einem Stück aus eng und mäßig stark geflammten Ahorn, radial geschnitten. Die Zargen aus eng und stark geflammten Ahorn. Die Schnecke aus glattem Ahorn, D- und E-Wirbel ausgebuchst, Hals angeschäftet, Zapfen angesetzt, mit Ebenholzstift, wohl sekundär. Kleine Risse in der Decke sowie Futter in der Mitte des Bodens, rotbrauner teils vergangener Lack an der Schneck dunkler. Korpus-Länge 356 mm, Korpus-Breite oben 162 mm, unten 201 mm, Mitte 113 mm. Zargenhöhe unten 29 mm, oben 28 mm. Menzur 194 + 128 mm. Sehr gut, regelmäßig bespielt und Wohlklingend. Dazu zwei Violinbögen: 4/4-Violinbogen mit Brandstempel bezeichnet "Martin", kantige Fernambuk-Stange, in Neusilber montierter Ebenholz-Frosch, Perlmutt-Einlagen, um 1980. 4/4-Violinbogen, runde Fernambuk-Stange, in Neusilber montierter Ebenholz-Frosch, Goldfisch-Einlagen, Zinkschraube, ohne Umwicklung, um 1920. Im zeitgenössischen Koffer, außen Leder bezogen innen Samt, aus der 1. Hälfte 20. Jh. mit Leinenschutzhülle.
Erster Zettel: Repariert von Constantin Leitzsch, Geigenmacher in Danzig, 1877. Bekannter und begnadeter Geigenmacher.
Zweiter Zettel: Max Romey, Dresden, Landhausstraße 22, Spezial-Geschäft für feine Streich- und Zupfinstrumente.

Einmaliger Nachlaß an Zeitzeugen-Dokumenten und Originaldokumenten aus dem Leben und Wirken Clara Schumanns sowie von Familienangehörigen aus dem 19. Jh. und frühen 20. Jh. Zustand Papierdokumente mit geringen Altersspuren, sonst sehr gut. Violione sehr gut.

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